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PRESSEMITTEILUNG
Saubere Energie Aachen
Aachen, 14.01.2011

Saubere Energie Aachen feiert Ausstieg aus Kohlekraftwerk

STAWAG geht voran in Richtung Stromversorgung der Zukunft

Aachen, 14.01.2011. „Das ist ein riesiger Erfolg für den Klimaschutz in Aachen“, jubelt Elanor Kluttig vom Vorstand des Vereins Saubere Energie Aachen über die gestern von der STAWAG veröffentlichte Entscheidung, sich nicht an einem Steinkohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen zu beteiligen. Die Stadt Aachen rückt damit ihrem ehrgeizigen Klimaschutzziel näher, bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen um 40% zu senken. Im November war noch verkündet worden, dass die Einsparungen der Treibhausgase bisher nicht so groß ausfielen wie geplant.

Das Bürgerbegehren, das mittlerweile von 4.000 Aachenerinnen und Aachenern unterschrieben wurde, habe offenbar Wirkung gezeigt, ist sich Frau Kluttig sicher. „Wir sind den engagierten Bürgerinnen und Bürger Aachens dankbar, die uns unterstützt und damit gezeigt haben, dass Politik von uns allen verbessert werden kann.“ Das Ziel der Initiative bleibe aber, dass die STAWAG auch zukünftig auf jegliche Investitionen in diese klimaschädlichste Form der Energiegewinnung verzichtet. „Wir würden uns freuen, wenn die STAWAG diesen kleinen Schritt jetzt auch noch macht.“

Mit dem Ausstieg beweist die STAWAG einmal mehr, dass sie ihre verantwortungsvolle Rolle in der Gesellschaft ernst nimmt. So hatte das Aachener Unternehmen bereits in den Neunzigern Projekte zur Biogas-Herstellung voran gebracht und zählt zu den Vorbereitern des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das den rasanten Aufstieg der regenerativen Energien begründet.

„Die STAWAG muss die frei gewordenen Investitionsmittel jetzt hier in der Städteregion in den Ausbau erneuerbarer Energien stecken“, findet Kluttig. „Das würde einen Gewinn an Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen bedeuten und dem Technologiestandort Aachen auch in der Energiebranche den Spitzenplatz sichern.“